Jugendherbergsfahrt nach Falkenhain der JF Adelsberg, Grüna und Rabenstein vom 17.09. - 19.09.2004

Nach langer und entspannter intensiver Vorbereitung haben es die Jugendfeuerwehren von Adelsberg, Grüna und Rabenstein geschafft, ein Wochenende in Falkenhain zu gestalten. Also wurden die Kids informiert, ein Bus gemietet und los ging die Fahrt.

 

 

Unser Ziel für den ersten Tag  war es am Freitag mit allen Kindern, Jugendlichen und allen Taschen komplett die Jugendherberge zu erreichen. Nachdem uns das gegen 19.30 Uhr gelungen war, stand für die hungernde Meute Abendessen auf dem Programm. Um so viele Münder zu stopfen hat sich die Heimleitung für das allseits beliebte Nudelgericht mit Tomatensoße entschieden.

Frisch gestärkt ging es dann in die Bungalows zum Auspacken, Einrichten und Relaxen à letzteres war für die Jugendlichen aber nicht so interessant.

Nachdem wir dann auch allen finanziellen und bürokratischen Aufwand erfolgreich abgeschlossen hatten ging es auf die Zimmer. Wir mussten auch auf die anderen Gäste der Einrichtung Rücksicht nehmen und Nachtruhe ab 22.00 Uhr wurde offiziell eingehalten.

 

Die einen oder anderen Jugendlichen haben ein klein wenig auf die Pauke gehauen, allerdings gab es keinen größeren Ärger:

DANKE AN ALLE  JUGENDFEUERWEHRMITGLIEDER !!!

 

Da das Leben eines Feuerwehrmannes sich nicht immer an Nachtschlafenszeiten hält, ging auch für unsere Schutzbefohlenen halb eins das Licht an und die Nachtruhe wurde durch einen „Einsatz“ unterbrochen. Allerdings dauerte es eine ganze halbe Stunde bis auch der letzte auf der Schwelle stand.

Nach einigem Hin und Her wurde unter der Leitung der Kameraden aus Rabenstein eine Nachtwanderung unternommen. Völlig dunkel ... !

 

Der Rest der Nacht wurde friedlich verschlafen.

 

Der Samstag begann nicht nur sonnig, sondern auch für einige der Jugendlichen aus  Zimmer 22 mit Frühsport. Anschließend wurden noch die Tische gedeckt und somit war auch der Startschuss für die restlichen Kameraden gegeben. Gefrühstückt wurde reichlich und zumindest am Betreuertisch gab es auch den einen oder anderen Lacher.

 

Nach dem wir dann alle marschbereit waren, ging es quer durch die „Pusta“, Richtung Schloss Kriebstein. Unterwegs haben wir den Kids einige Hindernisse in den Weg gelegt. An der 1. Station waren feuerwehrtechnische Fragebögen zu beantworten, die das Wissen unter Beweis gestellt haben. Geleitet wurde die Station von Antje.

2. Station war eine große Hürde, die viel Gemeinschaftsgeist abforderte. Hier habe ich doch tatsächlich verlangt, dass die jeweiligen Teams einen Tischtennisball durch einen 20 Meter langen C – Schlauch drücken mussten. Und das auch noch bergauf !!!

 

Weiter am Wasser entlang kamen die Gruppen dann an das geliebte Seilnetz. Hier hat Markus wie ein Luchs aufgepasst, dass auch keiner durch ein, schon benutztes, Feld geschoben, gehoben und gesteckt wurde.

 

Weiter auf dem Weg fanden die Kinder plötzlichen einen überforderten Silvio, der eine Person bewusstlos aufgefunden hatte. Hier waren Erste Hilfe Kenntnisse gefragt. Aber auch das meisterte der größte Teil ziemlich gut.

 

Nach dem sich die Gruppen auf einer Waldlichtung wieder vereinigt hatten, mussten wir leider feststellen, dass die Brücke zu unserem Ziel ( Luftlinie 30 Meter ) durch das Hochwasser weggespült war. Das gab ziemlich lange Gesichter. Unser rettender Engel war schließlich Hendrik, der uns alle mit seinem kleinen Bus nach Kriebstein gefahren hat.

 

An der Burg angekommen ging es mit der Bahn zum späten Mittagessen. Sebastian und ich haben die vielen hungrigen Mäuler dann mit einer deftigen Portion aus der Gulaschkanone zum Strahlen gebracht.

 

Den Nachhauseweg haben wir uns dann mit einer Fahrt auf der Fähre erleichtert.

 

Zurück in der Jugendherberge hatten die Jugendlichen die Möglichkeit sich schon mal mit den Schlauchbooten vertraut zu machen. Andere wollten lieber Tischtennis oder Fußball spielen.

 

Das Abendessen in der Gaststätte fiel für diesen Abend aus. Wir haben Holz gesammelt und fleißig Roster gegrillt. Als Belohnung hatten die Adelsberger noch haufenweise Knübbelkuchen mitgebracht, leider gab es in der Küche Missverständnisse und so mussten die Betreuer sich einiges überlegen um den noch tiefgefrorenen Teig brauchbar zu machen. Gegen 22.00 Uhr war es dann endlich soweit. Mit großer Begeisterung saßen die Kids dann am Lagerfeuer.

 

Am Sonntag haben wir ein Schlauchbootwettrennen veranstaltet. Ein Betreuer – Erste Hilfe Boot war der Wendepunkt.

Es gab bei diesem Ereignis eine Menge nasser Socken, Schuhe und Hosen. Zum Glück schien immer noch die Sonne. Wir hatten alle einen Heidenspaß und besonders lachen musste man bei Bildern, wie zum Beispiel zwei Jungs die sich Rücken an Rücken gesetzt haben und in zwei verschiedene Richtungen gepaddelt sind.

 

Nach dem Mittagessen ging es dann darum die Taschen zu packen. Die Zimmer wurden in besenreinem Zustand übergeben. Was auch prima geklappt hat.

 

Die Heimfahrt im Bus war recht ruhig und ich wage zu behaupten, dass die Ruhigsten die Betreuer selber waren. J

 

Zusammenfassend ist zu sagen das es ein schönes sonniges Wochenende gewesen ist, bei dem Jugendliche und Betreuer alle zusammen sehr viel Spaß hatten.

 

 

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Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit bei den Betreuern von Rabenstein, Markus Georges, Sebastian Magnus, Kai Bonitz, Thomas Lange, Ricardo Jung und Silvio Peters bei dem Jugendwart aus Grüna Hans Voigt und bei den Adelsbergern Manfred Wiede, Antje Ramm, Diana Drescher, Andreas Rothmeier und bei Hendrik Steiner für seine Fahrdienste.

 

Des weiteren bedanken wir uns alle bei den hier nicht genannten fleißigen Helfern !

Eure Katja Drescher