Am 3. Dezember 2019 fand im Gerätehaus der Freiwilligen
Feuerwehr Adelsberg die Jugendfeuerwehrausschusssitzung
sowie die alle fünf Jahre stattfindende Neuwahl zur Besetzung
der Leitungsfunktionen innerhalb der Stadtjugendfeuerwehr
Chemnitz statt. Als Gäste durften wir Herrn Bürgermeister
Schulze, Herrn Landesjugendfeuerwehrwart Hartmann und
Herrn Amtsleiter Kraus begrüßen.
Nach den Rechenschaftsberichten der Fachgebietsleiter, des
Stadtjugendfeuerwehrwartes sowie des Kassenwartes erhielt
die gesamte Leitung die Entlastung des Ausschusses.

Eine große Überraschung wartete noch auf unseren
Stadtjugendfeuerwehrwart Markus Georgi, der dieses Jahr nicht
mehr zur Wahl antrat da er seit Mai 2019 als Wehrleiter der FF
Siegmar fungiert. Er erhielt für seine Verdienste in der
Jugendfeuerwehrarbeit vom Landesjugendfeuerwehrwart Peter
Hartmann die Ehrenmedaille der Jugendfeuerwehr Sachsen.
Die übrige Leitung schenkte ihm einen ganz besonderen und
einzigartigen Schwibbogen.
Zur Wahl 2019, in der Kam.Klobe vom Stadtfeuerwehrverband
als Wahlleiter fungierte, kandidierten für den Vorstand der
Stadtjugendfeuerwehr Chemnitz 2 Kameradinnen und 5
Kameraden, die von den 29 Wahlberechtigten wie folgt
bestätigt wurden

Stadtjugendfeuerwehrwart:
Marcel Schumacher FF Siegmar

1.Stellvertreter:
Thomas Görner FF Stelzendorf

2.Stellvertreter:
Bastian Geßner FF Euba, 1 Enthaltung

Schriftführerin:
Manuela Eppendorfer FF Stelzendorf

Kassenwart:
Andreas Barthel FF Erfenschlag

Kassenprüfer:
Denise Lorbeer FF Wittgensdorf
Thilo Richter FF Altchemnitz

Nach der konstituierenden Sitzung der neu gewählten Leitung
wurden folgende Kameraden als Fachgebietsleiter benannt.
Rene Eppendorfer FF Stelzendorf-FG Öffentlichkeitsarbeit
Silvia Matzke FF Siegmar-FG Wettbewerbe
Sophie Kirsten FF Wittgensdorf-FG Jugendforum
Sindy Röthling FF Wittgensdorf-FG Lager und Fahrten
Thomas Görner FF Stelzendorf-FG Ausbildung
Somit wurden bei einer sehr disziplinierten Wahlveranstaltung
alle Kandidaten gewählt und können nun für die nächsten 5
Jahre die Geschicke der Stadtjugendfeuerwehr Chemnitz leiten
und lenken.
Ich persönlich danke allen Ausschussmitgliedern sowie allen
Gästen für diese gelungen Ausschusssitzung sowie das
Vertrauen, dass jedem einzelnen Leitungsmitglied
entgegengebracht wurde.

Marcel Schumacher
Stadtjugendfeuerwehrwart

 

Zum Bilderalbum

Es war ein trüber, nasskalter Novembertag. Doch am Freitagabend, des 08.November 2019 , erhellten schätzungsweise 4500 große und kleine Chemnitzer und Chemnitzerinnen das Schlossviertel unserer Stadt, anlässlich der der alljährlichen LichtNacht. Unter ihnen waren auch insgesamt 101 Angehörige mehrerer Freiwilligen Jugendfeuerwehren gemeinsam mit ihren Betreuern. Zu rhythmisch, mitreißenden Klängen dreier anwesenden Musikkapellen startete die LichtNacht, wie immer, auf der Schlossteichinsel. Ein faszinierend, beeindruckender Fackelmarsch zog von dort über den Schlossberg bis hin zur Küchwaldwiese, wo auf die Teilnehmer noch ein besonderes Highlight wartete. Das Ensemble von Pyro Cartasis zauberte eine fantastisch, bunte Feuershow auf die Freilichtbühne im Chemnitzer Küchwald. Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Chemnitzer LichtNacht zählt zweifellos zu den schönsten Veranstaltungen in unserem jährlichen Terminkalender. Die Leitung der Stadtjugendfeuerwehr Chemnitz bedankt sich bei den Freiwilligen Feuerwehren aus den Stadtteilen Siegmar, Rabenstein, Altchemnitz, Grüna, Mittelbach und Stelzendorf auf das herzlichste. Ebenso bedanken wir uns bei der Chemnitzer Volkssolidarität für, einmal mehr, perfekte Organisation und Durchführung. Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, bei der Chemnitzer LichtNacht. 

Der goldene, farbenfrohe Oktober machte am 13.10.2019 seinen Namen alle Ehre. Der Stausee Oberrabenstein lud an diesem Sonntag, zum mittlerweile 25.Drachenfest, zu jeder Menge Spaß und allerlei Kurzweil ein. Schon auf der Hinfahrt zum Stausee bot sich den großen und kleinen Gästen ein farbenreiches, fantastisches Bild. Auf den Wiesen und Freiflächen rings um den Stausee ließen begeisterte Drachenfans ihre bunten, teilweise selbst gebastelten Flugobjekte in die Lüfte steigen. Neben Schiffsmodellkapitänen und Flugmodellpiloten sollten auch die Freunde des Löschwesens der Freiwilligen Jugendfeuerwehren aus Rabenstein und Mittelbach nicht fehlen. 

Auf reges Interesse stießen dabei deren beiden, vor Ort befindlichen, Löschgruppenfahrzeuge, die von Alt und Jung genaustens bestaunt und unter die Lupe genommen wurden. Die Jüngsten hatten mächtig viel Spaß an der Spritzwand, und über mehrere verlegte Stahlrohre konnten die begeisterten Kids ihr Geschick bei einer Löschübung unter Beweis stellen. Dabei wurde über eine TS 8 das Wasser aus dem Stausee angesaugt, in beide Fahrzeuge eingespeist, und letztendlich wieder in den Stausee abgegeben. Neben allerlei Action und unserer zur Schau gestellten Löschtechnik, waren natürlich auch die Mitglieder der Jugendwehren aus Rabenstein und Mittelbach, sowie deren Betreuer, sehr gern Ansprechpartner zu allen Fragen rund um das Thema Jugendfeuerwehr in Chemnitz. Ein besonders angenehmes und positives Feedback für das Chemnitzer Feuerwehrwesen gab es an diesem Tag von Mario Werner, dem Regionalleiter Ost der Björn Steiger Stiftung. Dem Engagement dieser Stiftung ist es zu verdanken, dass, mittlerweile nahezu Bundesweit, der spezielle Baby Notarztwagen "Felix "unterwegs ist. An seinem Infostand, der sich übrigens in unmittelbarer Nähe unserer Feuerwehr befand, konnte man sich über die Möglichkeiten der Erst -und Notfallhilfemaßnahmen, sowie den speziellen Transportmöglichkeiten bei Säuglingen und Kleinkindern informieren. Den entgegengebrachten Respekt und die Anerkennung möchten wir an dieser Stelle sehr gern zurück geben. Hier spiegelt sich, einmal mehr, die gute und intensiv, enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und dem Rettungswesen wieder. Selbstverständlich bedankt sich die Stadtjugendfeuerwehr Chemnitz bei den  Freiwilligen Feuerwehren Rabenstein und Mittelbach für die exzellente Planung, Organisation und Ausführung des Drachenfestes am Stausee Oberrabenstein. Wir alle hoffen auf einen ebenso sonnig, goldenen Oktober, und einer damit verbundenen aüßerst regen Teilnahme beim Drachenfest im nächsten Jahr, im chemnitzer Stadtteil. 
 
Mit kameradschaftlichen Grüßen 
FGLÖA Rene Eppendorfer. 

Viel Feuer und jede Menge Verletzte prägten am Samstag den 21.09.2019 das Einsatzgeschehen des 17. Jugendlöschzuges in Chemnitz /Wittgensdorf. Zur offiziellen Eröffnung im Gerätehaus, ließ es sich auch der langjährige, bisherige Organisator und Ausrichter, Kamerad Hans Voigt aus Mittelbach, nicht nehmen, den symbolischen Staffelstab an die Wehr in Wittgensdorf zu übergeben. Neben den teilnehmenden Jugendfeuerwehren aus Euba, Erfenschlag und Einsiedel wurden auch die Ehrengäste der Nachbarwehr aus Auerswalde, zu einem Freundschaftsbesuch auf das herzlichste willkommen geheißen. Nach einem ausgewogenem, reichhaltigem und leckerem Frühstück, ertönte am Gerätehaus im Chemnitzer Stadtteil die Einsatzsirene. Nachdem alle auf ihre Einsatzfahrzeuge aufgesessen waren, teilte die eigens für diesen Tag eingerichtete Leitstelle mit, dass es sich um einen Werkstattbrand mit mehreren vermissten Personen handelt. Am Einsatzort angekommen, wurden von den zuständigen Gruppenführern die jeweiligen Trupps eingeteilt, die dann, wie ihre großen Kameraden, sehr diszipliniert und konzentriert den jeweiligen Aufgaben entsprechend vorgingen. So wurden schnell Schlauchleitungen verlegt, Verteiler gesetzt und natürlich Stahlrohre in Stellung gebracht, während mehrere Angriffstrupps letztlich alle vermissten Personen auffinden konnten. Auch ein nebenstehendes Gebäude musste vor einem Übergriff der Flammen geschützt werden. Nachdem der Werkstattbrand mittels Innenangriff vollständig abgelöscht und alle verwundeten Personen dem mitwirkenden Rettungsdienst übergeben werden konnten, bauten unsere Jungprofis alle eingesetzten Materialien und Geräte zurück, und verlasteten diese wieder in die Einsatzfahrzeuge. Auf der Rückfahrt vom Einsatzort und einer anschließenden Formationsfahrt erhielten die jungen Kameraden von der Leitstelle einen Folgeeinsatz. Dieser führte sie in ein Industriegelände in dem eine Lagerfläche in Flammen stand. Auch hier wurden mehrere Personen verletzt aufgefunden. Hier führte die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke zum zeitnahen Löscherfolg. Auch alle Verwundeten wurden nach erste Hilfe Maßnahmen dem Rettungsdienst übergeben. Nachdem auch dieses realistisch gestaltete Eisatzszenario erfolgreich gemeistert und alle Einsatzmittel zurückgebaut waren, wartete ein nahrhaftes Mittagessen im Wittgensdorfer Gerätehaus auf die Kids. Nach einer erholsamen Mittagspause ertönte erneut die Einsatzsirene. Diesmal lautete der Einsatzauftrag Waldbrand nach Explosion mit mehreren vermissten und vermutlich schwer verletzten Personen. Auch eine ängstlich, hysterisch schreiende Mutter, die ihre beiden Kinder sucht, wurde in diesem Szenario dargestellt. Die Wasserversorgung vor Ort sollte aus offenem Gewässer erfolgen und über Fahrzeugeinspeisung und lange Wegstrecke an die eingesetzten Strahlrohre gelangen. Auch hier wurden alle vermissten Personen rasch aufgefunden, erst versorgt und dem Rettungsteam übergeben. Ebenso konnte der inszenierte Waldbrand mit vereinten Kräften und Mitteln vollständig abgelöscht werden. Auch die ängstlich, aufgeregte Mutter konnte ihre beiden Kinder wieder wohlbehalten in die Arme schließen. Am Ende des Tages wurde natürlich niemand ernsthaft geschädigt oder verletzt. Die vermeintlichen Opfer waren allesamt, auf freiwilliger Basis, eingesetzte Komparsen aus der Freiwilligen Jugendfeuerwehr Wittgensdorf. Auch Brandszenen, wie verqualmte Gebäude, wurden mittels einer Nebelmaschine bewerkstelligt. Nach einer kurzen Auswertung und Worte des Dankes an alle Beteiligten wurde schlussendlich der Jugendlöschzug vom 21.09.2019 aufgelöst. Selbstverständlich bedankt sich auch die Leitung der Stadtjugendfeuerwehr Chemnitz auf das herzlichste bei den Jugendwehren aus Euba, Erfenschlag und Einsiedel, bei der Jugendgruppe sowie dem gesamten Ausrichtungs und Organisationsteam aus der Freiwilligen Feuerwehr Wittgensdorf, die mit ihrer Arbeit diesen Tag erst ermöglichten. All das Erlebte und die gezeigten Leistungen des Nachwuchses im Löschwesen zeugen von der aktiven und äußerst intensiv betriebenen Jugendarbeit in unserer Stadt. Der diesjährige Jugendlöschzug war wohl der größte und schönste 

Dank den man dafür ernten kann.

Respekt und Anerkennung. 

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen 

FGL ÖA Rene Eppendorfer. 

Sommer, Sonne und eine tolle Überraschung. Das diesjährige Jugendlager der Freiwilligen Jugendfeuerwehren der Stadt Chemnitz führte die rund 120 Teilnehmer dieses Mal ins Kiez Waldpark im vogtländischen Grünheide. Am Freitag den 29.6.2019 gegen 16.00 Uhr starteten wir, wie immer mit eigens angemieteten Reisebussen, Richtung Vogtland. Direkt nach der Ankunft im Kiez wurden die Bungalows eingeteilt und bezogen. Nach dem Abendessen wurde das Jugendlager, durch einen Appell, offiziell eröffnet. Bei Sport, Spiel und jeder Menge Spaß ließen die Kids und ihre Betreuer, bis zur ausgerufenen Nachtruhe um 22.00 Uhr, den Abend entspannt ausklingen. Nach dem frühzeitigem Wecken, am Samstag um 7.00 Uhr, und dem gemeinsamen Frühstück, stand eine Wanderung zur Deutschen Raumfahrtausstellung in Morgenröthe -Rautenkranz auf dem Plan. Dort, dem Heimatort von Sigmund Jähn, hatten wir die Möglichkeit auf spannende und eindrucksvolle Art und Weise uns über die Geschichte der Raumfahrt zu informieren. Wir erlebten eine fantastische Reise von den Anfängen der Weltraumforschung bis hin zur Gegenwart mit modernster Technik. Nach dem Aufenthalt in der Ausstellung machten wir uns gemeinsam wieder auf den Heimweg nach Grünheide ins Kiez, natürlich nicht ohne ein entspanntes Picknick im Wald. Am Samstag Nachmittag war es dann endlich soweit. Die große Überraschung stand bevor. Es war der Jugendfeuwehr Domino Day. Aus den mitwirkenden Teilnehmern wurden zunächst drei Mannschaften gebildet. In der eigens vorbereiteten Sporthalle auf dem Gelände des Kiez, ging es dann darum soviele Domino Steine wie möglich zu verbauen. Dabei mussten einige Elemente wie zum Beispiel ein Turm und ein Gymnastikreif unbedingt mit eingebunden werden. Als Siegerteam galt, wessen Steine am längsten brauchten um zu fallen. Aber bei so viel Kreativität sowie Team - und Sportsgeist in allen drei Mannschaften, gab es am Ende des Tages natürlich nur Gewinner. Nach dieser sportlichen Leistung und spürbarer Spannung beim Domino Day der Stadtjugendfeuerwehr Chemnitz, schmeckte allen das Abendessen mit selbstgefertigten Spezialitäten vom Grill. Mit noch ein wenig Sport und Spiel neigte sich dann der Samstag dem Ende. Der Sonntag, der 31.6.2019, stand dann ganz im Zeichen der bevorstehenden Heimreise nach Chemnitz. Nach dem morgendlichen Wecken um 8.00 Uhr und dem anschließenden, gemeinsamen Frühstück, machten sich alle Nachwuchsfeuerwehrleute sowie alle Betreuer ans Sachen packen und aufräumen der Bungalows. Das letzte gemeinschaftliche Mittagessen brachte nochmals freudige Geselligkeit in unsere Runde. Zu guter Letzt stand dann noch der traditionelle Abschlussappell auf dem Plan, bei dem jedem Anwesenden ein kleines Präsent überreicht wurde. Ein dickes Dankeschön ging an alle Jugendwarte, Betreuer und natürlich an die Hauptakteure, den Kindern und Jugendlichen im diesjährigen Jugendlager im Waldpark Grünheide. Auch die Leitung der Stadtjugendfeuerwehr Chemnitz bedankt sich auf das herzlichste bei allen Mitwirkenden und Verantwortlichen. Ein ganz besonderer Dank geht an die Freiwillige Feuerwehr Wittgensdorf für die Bereitstellung des Dekon Fahrzeugs, sowie an den Kameraden Öhlmann für die medizinische Betreuung, und natürlich an die Kameradin Röthling und ihr Team für die hervorragende Planung, Organisation, Umsetzung und Durchführung der Maßnahme. Wir alle sind, dank moderner Reisebusse, wohlbehalten und munter wieder in Chemnitz angekommen und freuen uns schon jetzt auf das alljährliche Jugendlager in 2020.
 
Mit freundlichen Grüßen 
FGLÖA Rene Eppendorfer